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SOZIALISATION
und ERNÄHRUNG
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Unsere
Welpen wachsen in Haus und Garten, Wurfkiste und Welpenzimmer auf. Bis sie
beginnen, ihre Umgebung zu erkunden, sind sie in der Wurfkiste untergebracht,
danach werden sie ins Wohnzimmer umgelagert. Sobald wie möglich erhalten sie
auch die Möglichkeit, den Garten und den Welpenspielplatz zu erkunden, wo es
verschiedene Materialien, Untergründe und Verstecke gibt.
Ab
der siebten Lebenswoche gibt es Ausflüge in die Umgebung, welche Autofahren und
Leinenführung beinhalten, sowie das kennen lernen von Wiese, Reben und Wasser.
Bei den Ausflügen wird auch ganz nebenbei die Orientierung am Menschen als
Sozialpartner geübt.
Unsere
sorgfältige Aufzucht erlaubt uns recht genaue Einstufungen bezüglich des
Temperaments des jeweiligen Welpen sowie Einstufungen wie auch z. B. seine
Eignung als Familienhund.
Intensiver
Kontakt zu Menschen verschiedener Altersstufen ist ebenso wichtig wie das
angstfreie Wahrnehmen von Geräuschen im Spiel mit den anderen Welpen.
Wir
ziehen die Welpen im Haus auf. Dies beinhaltet - außer Mehrarbeit für uns als
Züchter ;-) - für Sie als Käufer den Vorteil, dass die Welpen bereits
Haushaltsgegenstände, verschiedene Maschinen (Staubsauger, Waschmaschine, Spülmaschine,
etc.) und Gegenstände kennen lernen. Wir räumen aus Überzeugung während der
Welpenaufzucht keine Teppiche und Kabel weg, da sie auch später zur normalen
Umgebung des Welpen gehören. Wohl präparieren wir aber wirklich gefährliche
Dinge, wie eben Kabel, so, dass sie nicht angenagt werden. Auch kennen unsere
Welpen unter anderem das Wort NEIN als Verbotswort, z. B. für das Benagen von
Kleidungsstücken und Teppichen. Tipps und Tricks zu diesem Thema verraten wir
Ihnen gerne beim persönlichen Gespräch! Der Vorteil dieser Aufzucht im
Vergleich zu im Stall oder Zwinger aufgewachsenen Welpen erklärt sich von
selbst.
Ein
großer Vorteil ist bei uns die Aufzucht im Rudel, in dem auch ein Rüde
miterzieht, sowie die Mutterhündin dies zulässt, in der Regel ab der 4. Woche.
Wenn es auch zunächst mehr um die Arbeit beim Saubermachen der Welpen geht, die
meist eine hilfreiche "Tante" übernimmt, werden ab der 8. Woche
Unterwerfungsgesten der Welpen gegenüber den Erwachsenen geübt. Diese Arbeit
übernehmen größtenteils die Rüden und dies ist für die spätere
Sozialisation und das Verhalten von unschätzbarem Vorteil!
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Die
Welpen werden frühestens ab der 10. Lebenswoche mehrfach entwurmt, geimpft und
mit einem Mikrochip gekennzeichnet abgegeben.
Sie
erhalten eine Mappe mit Informationsmaterial aus unserer Welpengruppe und einer
"Anleitung" für die erste Zeit mit Ihrem Welpen zu Hause.
Wir
stehen Ihnen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns über den
langfristigen Kontakt mit unseren Welpenkäufern, schließlich möchten wir ja
auch wissen, was aus unseren "Babies" geworden ist!
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Zu einer
sorgfältigen Aufzucht gehört auch der Punkt Ernährung!
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Natürlich
gibt es bei uns nicht nur Fleisch auf dem Balkon, auch wenn Sie dies vielleicht
anhand der Bilder jetzt glauben... ;-). Nach über 13 Jahren Hundehaltung, in
denen wir auch schon mal gekocht haben, haben wir uns 2004 erstmalig richtig mit
den Zusammensetzungen von Fertigfutter beschäftigt. Einige Ergebnisse davon können
Sie unter www.hundundfutter.de
oder unter http://www.barfers.de/barf/
nachlesen. Vor allem die Deklarationen des Trockenfutters sind sehr verwirrend,
der Getreideanteil fast bei allen Sorten sehr hoch und der Anteil an
Abfallstoffen der Nahrungsmittelindustrie für den Menschen in allen
Tierfuttermitteln vorhanden, auch wenn die Hersteller dazu andere Angaben
machen. |
  
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Obwohl
wir mit unserem Futter nicht unzufrieden waren, unsere Hunde es immer gut
vertrugen, überlegten wir doch, ob wir wirklich weiterhin einen recht
hohen Getreideanteil füttern wollten oder nicht. Schließlich entschieden wir
uns, es mit BARF zu versuchen: BARF bedeutet "biologisch artgerechtes rohes
Futter" - unsere Hunde sind nun mal Fleisch- und keine Getreidefresser.
Bei BARF wird das Fleisch in einem
Anteil von bis zu 80% der Mahlzeit roh gefüttert. Der Rest kann Gemüse sein,
aber auch Getreideflocken oder Milch. Hierbei ist anzumerken, dass man auch
komplett ohne Getreide füttern kann, und dass es insgesamt sehr häufig
Futtermittelallergien auf Getreide gibt. Bei manchen Erkrankungen, wie
z.B. Arthrosen, kann es sogar kontraindiziert sein, Getreide zu füttern. Die
Futtermenge entspricht 2-3% des Körpergewichtes, bei den aktiven Russells ist
es eher etwas mehr. Genaue Futterpläne kann man unter der obigen Seite
nachlesen.
Seit dem Sommer 2004 füttern wir
nun roh und haben unsereWürfe ab dem B-Wurf fast komplett roh aufgezogen. Wir
bieten unter anderem in der Hundeschule auch Ernährungsberatung
an.
Zukünftig
möchten wir bewirken, dass sich unsere Welpenkäufer Gedanken über Fütterung
machen und obwohl wir kein Dogma aus der Rohfütterung machen möchten, werden
wir Welpeninteressenten, die bereit sind, sorgfältig weiter zu füttern, bei
gleicher Eignung bevorzugen.
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