Hauptmenü
Arbeit mit dem Russell
Hier möchten wir einen kleinen Einblick in die Anfänge der Fährten - und Schweißarbeit geben.
Wir unterschieden zwischen Leckerlifährten, also mehr oder weniger Spassfährten - und Arbeitsfährten, die dazu dienen sollen, ein verwundetes Wild bei der Jagd aufzufinden.
Bei allen Arten von Fährten ist es wichtig, dass die Arbeit ruhig angegangen wird. Auf den unteren Bildern sehen Sie, wie wir eine Welpenfährte legen: Fionas und Esmays erste Schweißfährte mit Rinderblut und Pansenstückchen. Auf dem linken Bild wird der Abtritt der Fährte, also der Anfang festgetreten, auf dem Abtritt wird Rinderblut und Pansenstückchen ausgelegt. Dann wird die Fährte getropft - und zwar so, dass man selbst nicht mehr auf die Fährte tritt. Man kann die Fährte tropfen, spritzen oder mit einem Fährtenschuh nachahmen.
Während die Fährten getropft werden, warten Fiona und Esmay gespannt ab, was da passiert. Fortgeschrittenere Fährten bleiben allerdings länger liegen und werden ohne die Hunde gelegt, da z.B. in Prüfungen auch Übernachtfährten vom Hund gefunden werden sollen.
Wichtig ist am Beginn der Fährte Ruhe. Der Hund wartet, wie auf dem Foto zu sehen, bis der Führer den Beginn der Fährte oder den "Anschuss" untersucht hat. Auf Kommando sucht Fiona ganz ruhig und konzentriert. Am Ende der Fährte liegt versteckt die Futterschüssel, die der Hund findet. Geöffnet wird sie aber vom Hundeführer. Konzentriertes Arbeiten mit der Nase ist für unsere Hunde sehr anstrengend und "echte Arbeit". Bei der Schweißarbeit ist aber zu beachten, dass auch Übungsfährten zur praktischen Jagdausübung gehören und nur von Berechtigten durchgeführt werden dürfen.






Fotos Rebekka Herzog