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Aktuell 19.05.2013
Jippieh! Terrier! So ähnlich würde unser Zwingername übersetzt klingen. Tantivy bedeutet im Englischen so etwas wie einen Jagdruf oder Schlachtruf, oder auch "schneller Galopp" und passt somit prima zu unseren lustigen und wilden Gesellen.
Basierend auf meinen mittlerweile mannigfaltigen Erfahrungen mit den Terriern während meiner in 2012 fast zwanzigjährigen Tätigkeit als Hundetrainerin und Bekanntschaft mit einer Züchterin, deren Hunde es mir sehr angetan haben, haben wir uns entschlossen, diese Temperamentsbündel zu züchten und zum Erhalt der Rassevielfalt beizutragen.
Auf Charakter, Wesen und Gesundheit legen wir großen Wert, ebenso lieben wir klare Farben und charaktervolle Köpfe. Unsere Hunde haben dafür gesorgt, dass ich die Jägerprüfung abgelegt habe, dass ich mit der Fertigung von individuellen Halsbändern, Leinen und Geschirren begonnen habe und dass ich die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin gemacht habe.
Alle unsere Hunde sind für uns Freunde, Kameraden, Familienmitglieder, jeder von ihnen ist etwas Besonderes, ein Individuum mit Persönlichkeit, als das wir ihn auch wahrnehmen und wahrgenommen haben wollen. Jeder unserer Hunde ist aus einem bestimmten Grund bei uns, sie sind unsere Begleiter, Lehrer, Führer, Spiegel, Schatten, Hofnarren und Engel (frei nach Suzanne Clothier) - sie machen unser Leben bunt, in allen Fellfarben und Haararten. Drei von ihnen arbeiten in meiner Hundeschule mit, die anderen sind Hobby und - meistens ;-) - Freude.
Wir haben einen Zwinger, denn gelegentlich muss Frauchen auch einmal putzen , allerdings leben unsere Hunde im Haus bei der Familie, die aus zwei Kindern, zwei Erwachsenen, zwei- und vierbeinigem oder - flossigem Getier und auch ein paar Reptilien besteht. Wir leben in Freiburg in einem Gewerbemischgebiet, so dass unsere Welpen von Anfang an eine optimale Prägung auch auf Geräusche erhalten. Obwohl wir viele Hunde haben, ist unsere Zucht klein.
Sehr spannend war für mich in diesem Zusammenhang die Entdeckung, dass Terrier manchmal eine Generation überspringen. Mein Vater fand ein altes Foto meines Großvaters väterlicherseits, der als Führer einer der ersten Motorrad-Stafetten im ersten Weltkrieg in der Champagne nicht nur ein Reitpferd sondern auch einen kleinen Terrier bei sich hatte. Es gibt davon ein Beweisfoto, auf dem eindeutig ein Russell zu sehen ist!





